Suche nach Begriffen (nur reguläre Ausdrücke erlaubt)
Beginnt mit ... enthält ... lautet genau ...
Begriff Definition
Nachgelagerte Besteuerung

Die nachgelagerte Besteuerung liegt bei der Altersversorgung dann vor, wenn die Beiträge aus dem Bruttoentgelt gezahlt werden und in der Leistungsphase ihre Leistungen voll zu versteuern sind.

Eine Mitfinanzierung liegt vor, wenn eine arbeitgeberfinanzierte Versorgungszu­sage durch Eigenbeiträge der Arbeitnehmer (aus dem Nettoarbeitsentgelt) mitfinanziert wird und die Leis­tungen aus diesen Beiträgen von der Versorgungszusage des Arbeitgebers umfasst werden.

 

Sie unterscheidet sich von der Mischfinanzierung da­durch, dass Arbeitnehmer tariflich verpflichtet werden können, sich an der Finanzierung der betrieblichen Altersvorsorge zu beteiligen, z. B. bei der VBL oder ZVK.

Zugriffe: 857
Nachwirkung

Die Nachwirkung einer Betriebsvereinbarung (BAG 09.07.2013 – 1 AZR 275/12, Rn. 18, lexetius.com 2013, 3975) oder eines Tarifvertragesbedeutet, dass die unmittelbare Geltung ihrer Normen nach Ablauf einer Kündigungsfrist erhalten bleibt; ihre zwingende Wirkung entfällt. Die Normen wirken so lange nach, bis sie durch eine an­dere Abmachung ersetzt werden. Eine im Nachwirkungszeitraum getroffene andere Abmachung kann eine einzelvertragliche Einigung, eine Betriebsvereinbarung oder ein Tarifvertrag sein.

Zugriffe: 837
Nachzahlungsrecht

Arbeitnehmer haben nach § 3 Nr. 63 Satz 4 EStG n.F. das Recht auf die steuerfreie Nachzahlung von Beiträgen, wenn das Arbeitsverhältnis ruhte und im Inland kein steuerpflichtiger Arbeitslohn bezogen wurde. Die Nachzahlung pro Kalenderjahr ist auf acht Prozent der Beitragsbemessungsgrenze der Rentenversicherung (BBG) begrenzt. Diese Beiträge können maximal zehn Jahre gezahlt werden. Für die Höhe des Nachzahlungsbetrages ist die BBG des Jahres der Nachzahlung maßgebend.

Zugriffe: 48
Näherungsverfahren

Das Näherungsverfahren ist von Bedeutung, wenn die betriebliche Alters­versorgung als Gesamtversorgung zugesagt wor­den ist, bei der die gesetzli­che Rente mit zu berücksichtigen ist (BAG 12.11.1991 – 3 ZR 520/90, BAGE 69, 19; DB 1992, 638). Kann die Höhe der Rente nicht durch den Nachweis der bisher erworbenen Entgeltpunkte nachgewiesen werden, ist eine fiktive Ren­ten­berech­nung nach dem soge­nannten Nähe­rungsverfahren vorzunehmen. Für die Berech­nung der gesetz­lichen Rente nach dem Nähe­rungs­verfah­ren gilt folgende Formel:

Zugriffe: 1190
Nominales Anrecht

Ein nominales Anrecht im Sinne des § 2a Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 BetrAVG liegt vor, wenn bei der Versorgungsleistung ein fester Geldbetrag vereinbart worden ist. Es wird nur in Ausnahmefällen vereinbart, nämlich dann wenn die Höhe der Versorgungsleistung in Euro und nicht mit einem veränderbaren Wert festgelegt wird. Das nominale Anrecht ist keiner Veränderung durch Anpassung unterworfen und es verändert sich auch nicht durch Zinsen oder andere Faktoren (z.B. Indexanpassung oder Lohnentwicklung). Grundsatz: Euro bleibt Euro.

Zugriffe: 44
Um diese Seite für Sie immer weiter zu optimieren, werden Cookies verwendet. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung zu. Es werden dabei anonymisierte Daten von Google Analytics ausgewertet, z.B. die Dauer der Sitzung, Anzahl der Seitenbesucher, Seiten, die besucht wurden, etc.. Der Verwendung von Google Analytics-Cookies kann jederzeit widersprochen werden. Weiteres dazu finden Sie in der Datenschutzerklärung.
Weitere Informationen Ok Ablehnen