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Begriff Definition
Absolute Überversorgung

Eine absolute Überversorgung liegt vor, wenn den Arbeitneh­mern eine Versorgung mit einer Höchstbegrenzungsklausel zuge­sagt wurde. Es muss davon ausgehen, dass eine Gesamtversorgung (Nettobetriebsrente plus gesetzliche Netto­rente) nicht höher als 100 Prozent des letzten Netto­einkommens sein wird. Wird die Gesamtversorgung im Laufe der Zeit spürbar überschritten (z. B. auf 115 Prozent), dann liegt eine absolute Überversorgung vor. Wegen der Störung der Ge­schäfts­grundlage ist sie im Einvernehmen mit dem Be­triebsrat an ihr ursprüngli­ches Versorgungsziel anpas­sen.

Da Arbeitsentgelte in vereinbarten Abständen in der Regel erhöht werden (insbesondere um die Preis- und Produktivitätsentwicklung auszugleichen). Bei der Prüfung, ob eine Überversorgung vorliegt, kommt es auf die vergleichbaren Aktivenbezüge am Bilanzstichtag an.

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