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Begriff Definition
Anpassungsbedarf

Der Anpassungsbedarf von Be­triebs­renten ergibt sich bei einer Anpassungsprüfung grundsätzlich aus dem Ausgleich des zwi­schenzeitlich eingetretenen Kaufkraftverlustes. Die Belange der Betriebsrentner be­stehen in erster Linie in der Erhaltung der Kauf­kraft der ihnen zugesagten Versor­gungsleistungen. Der Anpas­sungsbedarf gilt als erfüllt, wenn die Anpassung nicht geringer ist als der Anstieg des Verbrau­cherpreisindexes für Deutschland (Indexanpas­sung) begrenzt auf die Ent­wicklung der Nettolöhne ver­gleichbarer Arbeitnehmergrup­pen des Unterneh­mens im Prü­fungszeit­raum (reallohnbezogene Obergrenze).

Bei Versorgungszusagen, die nach dem 31. Dezember 1998 erteilt worden sind, kann sich der Arbeitgeber verpflichten, die laufenden Leistungen jährlich mindestens um ein Prozent anzupassen (Garantieanpassung). Die Garantieanpassung ist unabhängig von der wirtschaftlichen Lage des Betriebes vorzunehmen.

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