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Begriff Definition
Berufsunfähigkeitsrente

In der gesetzlichen Rentenversicherung gab es bis 2001 die Rente wegen Berufsunfähigkeit (BU) (BSG 11.12.1969 – GS 4/69, BSGE 30, 167). Voraussetzung für den Bezug der Berufsunfähigkeitsrente war es, dass neben dem Vorliegen von Berufsunfähigkeit in den letzten fünf Jahren mindestens drei Jahre Pflichtbeiträge gezahlt worden sind und die Wartezeit von fünf Jahren erfüllt war. Die Höhe der Rente beträgt zwei Drittel der Erwerbsunfähigkeitsrente. Sie wird grundsätzlich bis zum Anspruch auf die Regelaltersrente gezahlt. Am 1. Januar 2001 wurde die Rente wegen Berufsunfähigkeit von der Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung abgelöst.

 Nach dem bis 31. Dezember 2000 geltenden Recht war ein Versicherter berufsunfähig, der aus gesundheitlichen Gründen weniger als die Hälfte erwerbstätig sein konnte. War dies der Fall, bestand die Möglichkeit eine Berufsunfähigkeitsrente zu beziehen[1] . Die alte Begriffsbestimmung ist für diese Rentenart auch künftig noch von Bedeutung. Ist ein Versicherter vor 1951 geboren, kann er über die Berufsunfähigkeit eine Altersrente für schwerbehinderte Menschen erwerben.

 


[1] BAG 14.8.1990 – 3 AZR 285/89, AP Nr. 10 zu § 1 BetrAVG Invaliditätsrente

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