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Glossar - Betriebsrentenstärkungsgesetz
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Begriff Definition
Betriebsrentenstärkungsgesetz

Das Betriebsrentenstärkungsgesetz ist am 1. Januar 2018 in Kraft getreten. Im Koalitionsvertrag von 2013 ist vereinbart worden, dass auf Grund des demographischen Wandels die betriebliche und private Altersvorsorge zu stärken sei. Gestärkt werden sollte insbesondere die betriebliche Altersversorgung. Sie sollte für Arbeitnehmer in Klein- und Mittelbetrieben selbstverständlich sein. Deshalb sollten Voraussetzungen geschaffen werden, damit die Betriebsrente auch in kleineren Unternehmen eine hohe Verbreitung finden kann. Deshalb sollten mögliche Hemmnisse für ihre Verbreitung abgeschafft werden.

Durch die Reform hat sich ab 1. Januar 2018 das Betriebsrentengesetz wie folgt verändert:

  • die reine Beitragszusage kann als neue Form einer Versorgungszusage durch Tarifvertrag oder auf Grund von Tarifverträgen in Betriebs- oder Dienstvereinbarungen eingeführt werden
  • der steuerfreie Dotierungsrahmen wird von vier Prozent auf acht Prozent erhöht
  • die Entgeltumwandlung (§ 1a BetrAVG) bleibt auf vier Prozent begrenzt
  • tariflich kann Entgeltumwandlung automatisch mit einem Optionsmodel ermöglicht werden
  • im Tarifvertrag kann ein Zusatzbeitrag des Arbeitgebers vereinbart werden, um die reine Beitragszusage abzusichern
  • ein verpflichtender Arbeitgeberzuschuss ist bei Entgeltumwandlung (15 Prozent) tarifvertraglich zu vereinbaren
  • Änderung der Riesterförderung (Grundzulage erhöht von 145 Euro auf 175 Euro)
  • für Geringverdiener ist bei einer arbeitgeberfinanzierten Altersversorgung ein monatlicher Sockelfreibetrag von 100 Euro anrechnungsfrei. Für die darüber hinausgehenden Leistungen gibt es einen erweiterten Freibetrag in Höhe von 30 Prozent, der ebenfalls nicht anrechenbar ist. Diese Freibeträge sind auf 50 Prozent der Regelbedarfsstufe 1 (2017 = 409 Euro) begrenzt. Damit kann 2017 ein Freibetrag von maximal 204,50 Euro in Anspruch genommen werden.
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