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Begriff Definition
Deckungsrückstellung

Die Deckungsrückstellung ist in der Anwartschaftsphase das planmäßig zuzurechnende Versorgungskapital auf der Grundlage der gezahlten Beiträge und der daraus erzielten Erträge. Beim individuellen Kontenplan wird das vorhandene Kapital nach den Regeln des Tarifvertrages, der Versicherungsbedingungen oder des Pensionsplans aufgeteilt. Beim kollektiven Modell ist zumindest dem Begünstigten ein Teil des Kapitals insgesamt planmäßig zuzuordnen. Ein Sicherungsbeitrag des Arbeitgebers (§ 23 Abs. 1 BetrAVG n.F.) kann vereinbart und als Puffer verwendet werden.

 

Die Deckungsrückstellung ist in der Leistungsphase nach der retrospektiven Methode zu bilden, das heißt, es werden die Beiträge abzüglich der Kosten und Risikoaufwendungen abgezinst und das bei Rentenbeginn vorhandene Versorgungskapital ist zu ermitteln. In der Rentenzahlungsphase ist bei ihr ein individueller Kontenplan nicht zulässig (BT-Drucks. 18/11286, Seite 52). Zahlungen an die Begünstigten dürfen nicht garantiert werden. Ihre Höhe ist allein von der Entwicklung des vorhandenen Versorgungskapitals abhängig. Je nach Kapitaldeckungsgrad kann die Leistung gesenkt oder erhöht werden.

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