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Begriff Definition
Hilfe zum Lebensuntehralt

Im allgemeinen Sprachgebrauch wird die Hilfe zum Lebensunterhalt als Sozialhilfe bezeichnet. Sie ist eine bedarfsorientierte soziale Leistung des Staates, sie soll grundlegende Bedürfnisse wie Ernährung, Kleidung und Körperpflege abdecken. Der Hilfesuchende erhält sie, wenn er seinen notwendigen Lebensunterhalt nicht oder nicht ausreichend mit eigener Arbeitskraft und eigenen Mitteln (Einkommen und Vermögen) oder mit Hilfe anderer beschaffen kann. Sie ist neben dem Arbeitslosengeld II (Harz IV) und der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung eine weitere Ebene im Netz der sozialen Sicherung. Ihre Höhe wird von Sozialverbänden teilweise als zu niedrig beanstandet.

Die Hilfe zum Lebensunterhalt muss beim Sozialamt beantragt werden. Sie kann auch zurückgefordert werden. Besteht die Hilfebedürftigkeit nur für kurze Zeit, kann sie auch als Darlehen erbracht werden, das nach Ende der Hilfebedürftigkeit zurückzuzahlen ist.

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