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Begriff Definition
Kindererziehungszeiten

Kindererziehungszeiten sind in der gesetzlichen Rentenversicherung Zeiten der Erziehung eines Kindes in den ersten drei Lebensjah­ren, wenn es ab 1992 geboren ist. Wurde das Kind vor 1992 geboren, wer­den seit 1. Juli 2014 zwei Jahre pro Kind als Erziehungszeit angerechnet. Davor ist nur ein Jahr für jedes Kind angerechnet worden. Diese Zeiten sind Bei­tragszeiten. Sie werden mit dem Durch­schnittentgelt aller Pflichtversicherten bewertet (ein Renten­punkt pro Jahr). Der Bund zahlt die Pflichtbeiträge. Zeiten der Erziehung eines Kindes bis zum 10. Lebensjahr sind Berücksichti­gungszeiten.

Zeiten der Kindererziehung wirken bei dem Elternteil rentenbegründend und rentenstei­gernd, der das Kind erzogen hat. Bei gemeinsamer Erziehungdes Kindes können die El­tern übereinstimmend erklären, welchem Elternteil die Kindererziehungszeit ganz oder teilweise zuzuordnen ist. Erklären sich die Eltern nicht, werden sie bei der Mutter ange­rechnet. Kindererziehungszeiten werden auch bei Adoptiveltern sowie Stief- und Pflege­eltern anerkannt.

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