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Begriff Definition
Pensionsrückstellungen

Pensionsrückstellungen für eine Direktzusage sind die in der Bilanz auszu­weisenden Beträge für die Ver­pflichtun­gen von Versorgungszusagen. In der Anwart­schaftsphase können sie steuermindernd als Betriebsausgaben geltend gemacht werden, wenn sie die Voraussetzungen des § 6a EStG erfüllen und die Grenzen nicht über­schreiten. Durch diese Steuer­ersparnisse erhöht sich die Liquidität des Unternehmens.

Für folgenden Personenkreis können Pensi­ons­rück­stellungen ab einem bestimmten Alter – z. B. 27. Lebensjahr (§ 6a Abs. 2 EStG) − ge­bildet werden:

— Arbeitnehmer
— arbeitnehmerähnliche Personen
— selbständig tätige Personen, denen aus Anlass ei­ner betrieblichen Tätigkeit eine Zu­sage er­teilt wurde (§ 17 Abs. 1 BetrAVG)

Bei Eintritt des Versorgungsfalles ist die Pensionsrückstellung wieder aufzulösen. Dadurch vermindern sich die Verbindlichkeiten des Betriebes und es erhöht sich der Ge­winn.

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