Suche nach Begriffen (nur reguläre Ausdrücke erlaubt)
Begriff Definition
Relative Überversorgung
Eine relative Überversorgung liegt vor, wenn den Arbeitnehmern eine Versorgung mit einer Höchstbegrenzungsklausel zugesagt wurde. Deshalb müssen sie davon ausgehen, dass sie im Versorgungsfall eine Gesamtversorgung (Nettobetriebsrente plus gesetzliche Nettorente) von weniger als 100 Prozent des zuvor bezogenen Nettoeinkommens erhalten. Wird der unterhalb der Gesamtversorgung liegende Grad der Versorgung (z. B. auf 90 Prozent) im Laufe der Zeit spürbar überschritten (z. B. auf 100 Prozent), dann liegt eine relative Überversorgung vor. Wegen der Störung der Geschäftsgrundlage kann der Arbeitgeber – zusammen mit dem Betriebsrat – die Versorgung an das ursprüngliche Versorgungsziel anpassen.

Da Arbeitsentgelte in unregelmäßigen Abständen erhöht werden, um die Preis- und Produktivitätsentwicklung auszugleichen. Deshalb kommt es bei einer Prüfung, ob eine Überversorgung vorliegt, auf die vergleichbaren Aktivenbezüge am Bilanzstichtag an.
Zugriffe - 772
Um diese Seite für Sie immer weiter zu optimieren, werden Cookies verwendet. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung zu. Es werden dabei anonymisierte Daten von Google Analytics ausgewertet, z.B. die Dauer der Sitzung, Anzahl der Seitenbesucher, Seiten, die besucht wurden, etc.. Der Verwendung von Google Analytics-Cookies kann jederzeit widersprochen werden. Weiteres dazu finden Sie in der Datenschutzerklärung.