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Begriff Definition
Rückendeckungskasse

Rückdeckungskasse ist in der Regel eine Lebensversiche­rung, Pensions­kasse oder spezielle Rückdeckungskasse. Auch andere Rückdeckungs­möglichkeiten sind zuläs­sig, z. B. Investmentfonds. Der Arbeitgeber (Direktzusage) oder die Unterstützungskasse schließt mit der Rückdeckungskasse eine Versicherung ab, um die Risiken der betrieblichen Alters­vorsorge abzusichern (BAG 17.01.2012 – 3 AZR 10/10, Rn. 31, lexetius.com 2012, 554).

Die Versorgungsrisiken können partiell (teilweise) oder kongruent (voll) ab­gesi­chert werden. Der Arbeitgeber bzw. die Unterstützungskasse ist Versicherungsnehmer, Bei­tragszahler und Bezugsberechtigter. Es besteht auch die Möglichkeit, die Versorgungszusage mit einem Treuhandvertrag (CTA) zusätzlich abzusichern.

Bei Eintritt des Versorgungsfalles berechnet die Rückdeckungskasse die Versorgungsleistung auf der Basis der zugeflossenen Beiträge und zahlt die errechnete Leistung an den Versicherungs­nehmer (Arbeitgeber, Unterstützungskasse) aus. Der Versicherungsnehmer zahlt die von der Rückdeckungskasse erhaltene Leistung nach Abzug der staatlichen Abgaben (Steuer, SV-Bei­träge) an den versi­cherten Arbeitnehmer oder seine Hinterbliebenen im vollen Umfang aus.

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