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Begriff Definition
Sanierungsgelder

Sanierungsgelder sind im öffentlichem Dienst steuerfreie Sonderzahlungen des Arbeit­gebers, die anlässlich der Umstellung der Finanzierung des Ver­sorgungssystems von der Umlagefinanzierung auf das Kapi­tal­deckungsverfahren für die bis zur Umstellung bereits entstan­de­nen Versorgungsverpflichtungen oder -anwartschaften zu leisten sind.

Sanierungsgelder liegen vor, wenn z. B.:

 

eine deutliche Trennung zwischen bereits entstandenen und neu entstehenden Versorgungsverpflichtungen sowie Versorgungsan­wartschaften sichtbar wird,

 

der finanzielle Fehlbedarf zum Zeitpunkt der Umstellung hinsichtlich der bereits entstandenen Versorgungsverpflich­tungen sowie Versorgungsanwartschaften ermittelt wird und

 

dieser Betrag ausschließlich vom Arbeitgeber als Zuschuss geleistet wird.

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