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Begriff Definition
Unverfallbarkeit

Unverfallbar ist eine Versorgungsanwartschaft, wenn ein Arbeitnehmer, dem eine Versorgungszusage erteilt wurde, eine be­stimmte Zeiten der Betriebszugehörigkeit und ein bestimmtes Alter erreicht hat. Die Voraussetzungen für die Unverfallbarkeit einer Anwartschaft sind in § 1b BetrAVG gere­gelt.

Wurde eine arbeitgeberfinanzierte Versorgung zwischen 1. Januar 2009 und 31. Dezember 2017 zugesagt, wird sie bei einem Arbeitgeberwechsel unverfallbar, wenn folgende Voraussetzungen erfüllt sind:

 

vollendetes 25. Lebensjahr und

 

mindestens fünf Jahre Betriebszugehörigkeit.

Wird ab 1. Januar 2018 eine arbeitgeberfinanzierte Anwart­schaft zugesagt, wird sie bei einem Arbeitgeberwechsel unverfallbar, wenn folgen­de Voraussetzungen erfüllt sind:

 

vollendetes 21. Lebensjahr und

 

mindestens drei Jahre Betriebszugehörigkeit.

Eine arbeitnehmerfinanzierte betriebliche Altersversorgung (Entgeltumwandlung und umfasste Eigenbeiträge) ist sofort unverfallbar.

Die vorher zugesagten Altersversorgungen sind zwischenzeitlich unverfallbar geworden.

Wird eine Versorgungszusage gemeinsam von Arbeitnehmer und Arbeitgeber finanziert, gelten unterschiedliche Unverfallbarkeitsbestimmungen.

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