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Begriff Definition
Versorgungslücke

Eine Versorgungslücke ergibt sich aus der Differenz des letzten Nettoeinkom­mens vor Rentenbe­ginn und des Nettoeinkommens ab Rentenbezug. Wie hoch eine ausreichende Ver­sorgung im Alter sein soll und wie eine Versor­gungslücke zu errechnen ist, wird sehr unter­schiedlich beantwortet. Es wird teilweise immer noch die Auffassung vertre­ten, dass mit 70 Prozent des letzten Nettoverdienstes der Bedarf im Alter gedeckt sei. Liegt das Al­terseinkommen (gesetzli­che Rente plus Betriebsrente und andere anrechenbare Alterseinkünfte) un­ter dieser Grenze, soll die Diffe­renz die Versorgungslücke sein.

Der Ansatz von 70 Prozent scheint – insbesondere bei einem durchschnittlichen Verdienst –etwas zu niedrig. Wollen Rentner und Pensionäre im Ruhestand ihren bisherigen Lebensstandard auf­rechter­halten, dann wird der Versorgungsbedarf bei etwa 80 bis 90 Prozent − noch bes­ser bei 100 Prozent − des letzten Nettoeinkommens liegen. Dabei ist zu bedenken, dass von der gesetzlichen Rente und von eventuellen anderen Alterseinkommen die Beiträge zur Kranken- und Pflegeversi­cherung und unter Umständen auch die Steuern abzuziehen sind.

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