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Begriff Definition
Waisenunterstützung

Die Waisenunterstützung einer betrieblichen Altersversorgung ist ein Teil der Hinterbliebe­nenversorgung. Halb- und Vollwaisen haben in der Regel darauf An­spruch, solange sie eine Waisen­rente aus der gesetzlichen Rentenversicherung beziehen und die Versor­gungsordnung diese Leistung vorsieht. Der Kreis der Hinterbliebenen kann eingeschränkt werden (BAG 18.11.2008 – 3 AZR 277/07, lexetius.com 2008, 3651).

In der betrieblichen Altersversorgung sind in der Regel − in Anlehnung an die Regelung in der ge­setzlichen Rentenversicherung − folgende Leistungen üblich

—● Vollwaisen 20 Prozent und
—● Halbwaisen zehn Prozent
der zugesagten Altersunterstützung. Die Hinterbliebenenrenten (Witwen-, Witwer- und Wai­senrenten) sollen grundsätzlich zusammen nicht höher sein als die betriebliche Altersrente. Ist das der Fall, sind die Hinterbliebenenrenten anteilmäßig zu kürzen.

Betriebliche Leistungen an Waisen enden in der Regel bei Vollendung eines bestimmten Alters. Grundsätzlich werden Waisenunterstützungen bis zur Volljährigkeit gezahlt. Ist die Berufsausbil­dung bei Erreichen der Volljährigkeit noch nicht beendet, kann sich die Bezugsdauer verlängern. Selbst Stief- oder Pflegekinder können diese Leistungen erhalten, wenn sie dauerhaft im Haushalt des Verstorbenen leben und die Versorgungsordnung sie vorsieht.

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