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Begriff Definition
Wertgleichheit

Nach § 1 Abs. 2 Nr. 3 BetrAVG muss bei einer Entgeltumwandlung die Anwartschaft wertgleich sein. Eine gesetzliche Definition für die Wertgleichheit gibt es nicht (BAG 15.09.2009 – 3 AZR 17/09, Rn. 27 f., BAGE 132, 100).

Bei der Direktzusage und der Unterstützungskasse ist nach der herrschenden Meinung die Wert­gleichheit nach versicherungsmathematischen Grundsätzen zu ermitteln. In den anderen drei Durchführungswegen (Pensionskasse, Direktversicherung, Pensionsfonds) soll Wertgleichheit vorliegen, wenn die Umwandlungsbeiträge vollständig an den Versorgungsträger abgeführt werden.

Steuerrechtlich führt selbst das Unterschreiten des Wertgleichheitsgebots nicht dazu, dass die umgewandelten Beträge von der staatlichen Förderung ausgenommen werden. Auch diese Bei­träge er­füllen den Zweck der betrieblichen Altersvorsorge.

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