Mit der Basisrente (Rüruprente) kann der BSM eine eigene kapitalgedeckte Altersversorgung aufbauen. Die Basisrente kann die gesetzliche Rente ergänzen. Nach einer evtl. Befreiung des BSM von der Versicherungspflicht in der GRV kann die Basisrente als alleinige Versorgung aus Schicht 1 eingesetzt werden.

 

Merkmale der Basisrente

Die Basisrente muß folgende Anforderungen erfüllen:

  • lebenslange monatliche Leibrente
  • darf nicht vor Vollendung des 62. Lebensjahres in Anspruch genommen werden
  • Berufsunfähigkeit oder Erwerbsminderung können ergänzend abgesichert werden
  • Hinterbliebenenversorgung (Ehegatten, Lebenspartner, kindergeldberechtigte Kinder) ist ergänzend möglich

Die Versorgungsansprüche sind nicht

  • vererblich,
  • übertragbar,
  • beleihbar,
  • veräußerbar,
  • kapitalisierbar und
  • rückkaufbar.

Es müssen mehr als 50 Prozent der Beiträge auf die eigene Altersvorsorge des BSM entfallen

 

Rechtliche Bedingungen in der Ansparphase

Beiträge zur Basisrente werden steuerlich gefördert. Für die Vorsorgeaufwendungen wird ein Sonderausgabenabzug gewährt.

Die Beiträge werden in einem Stufenplan bis zu 20.000 Euro (Verheiratete 40.000 Euro) als Sonderausgaben berücksichtigt. Darin sind auch die Beiträge zur GRV berücksichtigt.

Steuerlich wirken sich die Beiträge in den Jahren 2005 bis 2025 über einen Stufenplan aus. Im Jahr 2005 sind 60 Prozent der Beiträge steuerlich berücksichtigt worden, 2013 sind es 76 Prozent; dies steigert sich bis zum Jahr 2025 jährlich um zwei Prozentpunkte auf 100 Prozent.

 

Rechtliche Bedingungen in der Leistungsphase

Die Leistungen werden nur in Form einer lebenslangen Rente gezahlt, frühestens ab dem vollendeten 62. Lebensjahr. Keine Kapitalauszahlung, Todesfallleistung nur in Form einer Rente und nur an berechtigte Hinterbliebene

Die Leistungen aus Schicht 1 werden als sonstige Einkünfte nachgelagert besteuert. Auch hier gibt es eine Übergangsphase bis die volle Besteuerung erreicht ist. Im Jahr 2005 mussten alle Rentner 50 Prozent ihrer Rente versteuern. Für jeden neuen Rentenjahrgang erhöht sich der Satz um zwei Prozentpunkte; das gilt bis 2020. In den Folgejahren liegt der Erhöhungssatz bei einem Prozentpunkt, bis schließlich im Jahr 2040 die volle Versteuerung (100 Prozent) erreicht wird. 

Prüfung ist erforderlich!

Passen die mit der Basisrente verbundenen Restriktionen 
- Leistungsbezug erst ab 62. Lebensjahr
- nicht vererbbar
- keine Kapitalabfindung
- kein Rückkauf
zu meiner persönlichen Lebensplanung?

Wie hoch ist die Förderung über den Sonderausgabenabzug tatsächlich?

Ist die Basisrente ausreichend, um mein Versorgungsziel zu erreichen oder benötige ich weitere Vorsorgelösungen?

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